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Wohnungen sichern

Veröffentlicht: Mittwoch, 19. September 2007

Zeitgemäße Wohnungseinrichtungen bergen häufig Gefahr schneller Brandausbreitung und starker Rauchentwicklung, so daß im Ernstfall die Eigenrettung sehr schwierig werden kann.

  • Im Handel werden sogenannte Brand- oder Rauchmelder für den privaten Haushalt angeboten. Die Melder reagieren auf Rauch und alarmieren mit einem akustischen Ton. Diese Geräte sind besonders empfehlenswert, denn schlafende Menschen werden im allgemeinen durch Rauchentwicklung oder Feuer nicht geweckt, sondern verlieren im Schlaf das Bewußtsein. Auch bei sofortiger Rettung sind Rauchvergiftungen der Regelfall. Der hohe Kunststoffanteil heutiger Wohnungseinrichtungen erhöht die Vergiftungsgefahr zusätzlich, denn brennende oder schmorende Kunststoffe setzen hochgiftige Gase wie Kohlenmonoxid, nitrose Gase, Blausäure oder Chlor frei.
  • Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf das TÜV-, VdS und GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit).
  • Betrieben werden diese Geräte über Batterie oder über das Stromnetz mit zwischengeschalteten Akkus für den Betrieb bei Stromausfall. Achten Sie darauf, daß batteriebetriebene Rauch- oder Brandmelder über einen Kontrollmechanismus verfügen, der nachlassende Batterieleistung anzeigt. Ein akustisches Signal fordert zum Wechsel oder Nachladen auf.
  • Bevor Sie einen solchen Melder installieren, lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Sie gibt Auskunft darüber, wo und wie der Melder angebracht werden kann. Folgende Stellen in der Wohnung auf keinen Fall geeignet: Räume mit starker Staub- oder Schmutzbelastung; Garage, in denen Abgase entstehen; Bad oder Küche, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und Essensdämpfe entstehen; Plätze über Heizkörpern oder Ventilatoren. Dafür gibt es aber andere Melder (Co-Melder, Wärmemelder...)

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