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Löschgruppenfahrzeug LF8/6

Veröffentlicht: Dienstag, 21. August 2007

Das LF8/6 ist aufgrund seiner Ausrüstung und Schlagkraft unser erstausrückendes Fahrzeug bei allen Einsatzlagen wie zum Beispiel

-Feuer,

  -Verkehrsunfälle,

     -Personenrettung,

        -Tierrettung,

          -Wasserschaden, 

             - Unwetter

                -Ölschaden,

                   -Windbruch sowie das 

                     -Sichern abrutschgefährdeter Gegenstände.

 

 

Fahrgestell:                                  MAN

Feuerwehrtechnischer Aufbau:  Ziegler

Typ:                                               8.163LAE-LF 4x4

zul. Gesamtgewicht:                   9,5to

Motorleistung:                             Diesel 163 PS

Erstzulassung:                             16.12.1999

Besatzung:                                   9 Feuerwehrmänner/-frauen 

Blendfreies grünes Licht im Mannschaftsraum bei Dunkelheit

 Feuerwehrtechnischer Aufbau:

  • Heckpumpe fördert 800 Liter Wasser/min bei 8bar

  • Wasserbehälter: 600ltr

  • Schnellangriffseinrichtung mit 50m formstabilen Schlauch und Hohlstrahlrohr

  • Lichtmast mit 2x 1000W Flutlichtstrahlern dreh- und neigbar 

Feuerwehrtechnische Beladung:

- 4 Atemschutzgeräte

- Fluchthauben für Betroffene

  • - Mehrere Hohlstrahlrohre

  • - Tempest Drucklüfter

  • - Mobiler Rauchverschluss

  • - CO-Gaswarnmessgerät

  • - Eingeschobene Tragkraftspritze Ziegler TS 8/8

  • - C- Hydroschild

  • - Bosch Stromgenerator 8,5 KVA

  • - Mehrere Hochdruckhebekissen bis 48to Hubkraft

  • - Mehrzweckzug 16kN mit Umlenkrolle32kN sowie Kantenreiter und Anschlagmittel

  • - Schornsteinreinigungsgerät

- Einsatzmittel zur Verkehrssicherung

 

Werktags zwischen 7.00 Uhr und 17.00 Uhr unterstützen wir bei gemeldeten Wohnungsbränden die Nachbarwehren aus Bodenheim und Harxheim und fahren in die Ortschaften zu. Natürlich unterstützen diese bei einer solchen Einsatzlage auch uns.

In Einheit mit dem Mehrzweckfahrzeug bei der Einsatzlage Wasserförderung über lange Wegstrecke werden die zwei Pumpen, zusätzliche Wasserführende Armaturen und Schläuche in der gesamten VG Bodenheim als auch im Landkreis Mainz-Bingen eingesetzt.

 

 

Pressebericht der Mainzer Rheinzeitung zur Fahrzeugweihe:

Mit Sicherheit schneller

Rheinzeitung 11.04.2000 von Petra Escher / Gau-Bischofsheim -

Der alt-ehrwürdige "Unterhof" geriet ganz schön ins Staunen, fuhr doch tatsächlich ein knallrotes Etwas in den Innenhof und ein ganzer Trupp Menschen folgte ihm. Sogar einen kleinen Gedenkgottesdienst gab es für das blitzende Gefährt. Grund für den großen Auflauf war die Schlüsselübergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 8/6 an die Bischemer Floriansjünger.

Ein wasserführendes Löschgruppenfahrzeug - das war schon viele Jahre der Wunsch der freiwilligen Feuerwehr. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Wehr muss nicht erst warten bis die Wasserversorgung aufgebaut ist, sondern verfügt beim Eintreffen am Brandort sofort über Wasser, auch im freien Gelände. Außerdem ist sie auch tagsüber mit wenigen Leuten einsatzfähig.

Die Entscheidung, die "kleine Gemeinde" mit einem solchen Fahrzeug auszustatten (die Harxheimer erhielten ebenfalls ein LF8/6), ist der VG trotzdem nicht leicht gefallen, kostet es doch immerhin 340.000 Mark. "Dass der VG-Rat Ja gesagt hat, macht deutlich, wie sehr er die Arbeit der Feuerwehr schätzt", erklärte VG-Bürgermeister Gerhard Krämer.

Ein solches Fahrzeug sei bei weitem nicht Standard im Landkreis in Gemeinden dieser Größenordnung. Aber immerhin kommt vom Land ein Zuschuss von 112.000 Mark. Krämer übergab den Schlüssel an VG-Wehrleiter Manfred Siebenhaar, der ihn aber gleich an Wehrführer Toni Escher weitergab und das große Engagement der Wehr lobte: "Das Fahrzeug wurde optimal auf den Bedarf im Ort abgestimmt."

Wehrführer Toni Escher dankte vor allem dem VG-Bürgermeister und relativierte den hohen Preis: "Wenn man die Lebensdauer von etwa 30 Jahren einrechnet, kostet das LF 8/6 im Jahr gerade mal doppelt so viel wie ein Mittelklasse-Pkw, unser altes Fahrzeug war sogar 33 Jahre im Dienst." Pfarrer Nollert und Pfarrer Sprenger weihen das neue Auto schließlich richtig ein und baten auch um den Schutz für diejenigen, die es benutzen. Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung vom Kirchenmusikverein. Grußworte gab es zudem vom ersten Kreisbeigeordneten Hans-Christoph Schultz in Vertretung des Landrates, der ersten Beigeordneten der Gemeinde, Doris Lütyens, Kreisfeuerwehrinspektor Wilfried Eppelmann und Vertretern der Herstellerfirmen Ziegler und MAN.

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