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Erste Hilfe

Veröffentlicht: Freitag, 24. August 2007

helfen kann jeder !!!

Gesetzliche Verpflichtung

"Helfen kann und muss wirklich jeder - auch ohne große medizinische Kenntnisse". Die Unfallstelle absichern, einen Notruf absetzen und Verletzte trösten, zählen nämlich ebenfalls zu den Sofortmaßnahmen am Unfallort und sind für Betroffene ungemein wichtig. Zudem ist man nach Paragraf 323 des Strafgesetzbuchs (StGB) zur Hilfeleistung verpflichtet. Wer bei Unglücks- oder Notfällen keine Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und den Umständen nach zuzumuten ist, kann laut Gesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe bestraft werden. Dabei muss sich aber niemand in erhebliche eigene Gefahr begeben oder andere wichtige Pflichten verletzen.

Ersthelferkurs sinnvoll

Die lebenswichtigen Handgriffe können Ersthelfer aber nur anwenden, wenn sie genau bekannt sind. Autofahrer müssen deshalb, ehe sie zur Führerscheinprüfung zugelassen werden, einen Erste-Hilfe-Kurs machen. In einem Tag werden die wichtigsten Grundlagen der ersten Hilfe vermittelt.

Die richtige Reaktion bei der Ersten Hilfe

Grundsätzlich gibt es einige Verhaltensweisen, an die man sich in Notsituationen immer halten sollte:

  • Ruhig bleiben: Zunächst sollte man sich ein genaues Bild der Situation verschaffen und die betroffene Person beruhigen.
  • Initiative ergreifen: Umstehende in die Hilfsmaßnahmen mit einbinden.
  • Überblick bewahren: Falsches Eingreifen und unüberlegtes Handeln anderer Helfer vermeiden.
  • Für Sicherheit sorgen: Auf keinen Fall bei der Rettung der Verletzten die eigene Sicherheit vernachlässigen. Nur wer als Helfer selbst keinen Schaden erleidet, kann Verunglückten auch helfen.

Die Rechtssituation der Ersthelfer

Ersthelfer haben mit der Kostenabwicklung nichts zu tun - auch dann nicht, wenn sie in guter Absicht Rettungsmittel anfordern, diese aber später doch nicht benötigt werden.

Jeder Ersthelfer ist automatisch gegen Körperschäden gesetzlich versichert. Sachschäden oder Auslagen werden in der Regel durch die Versicherungen der Unfallbeteiligten ersetzt.

Selbst wenn in der Aufregung einmal eine Erste-Hilfe-Anwendung nicht richtig gelingt, kann ein Laienhelfer dafür nicht strafrechtlich belangt werden.

Die richtigen Hilfsmittel

Zur richtigen Hilfeleistung gehört auch das richtige Werkzeug. Beim Autofahrer ist das üblicherweise der Verbandskasten. Zudem sollte das Verfallsdatum regelmäßig überprüft werden. Sonst kann es passieren, dass die Pflaster nicht mehr kleben. Es ist wichtig zu wissen, was alles im Verbandskasten zu finden ist, um im Ernstfall schnell handeln zu können und nicht etwa durch hilfloses Suchen oder eine funktionsuntüchtige Schere kostbare Zeit zu verlieren. Auch die Einmal-Handschuhe sollten überprüft werden, da von deren Funktionalität die eigene Sicherheit abhängen kann. Grundsätzlich gehört der Kasten an einen Platz im Auto, an dem er sicher liegt, man ihn aber schnell erreichen kann.

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